Zahnschmerzen im Urlaub

Niemand braucht sie, vor allem nicht im Urlaub: Zahnschmerzen. Damit Sie Ihren Urlaub entspannt genießen können, haben wir hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Kontrolluntersuchung: Sie sollten mindestens drei bis vier Wochen vor Reisebeginn Ihre Zähne untersuchen lassen, damit vor Abreise noch Zeit für eine eventuelle Behandlung ist. Besonders vor einem Tauchurlaub ist ein Check wichtig, da bei Druckunterschieden erhebliche Beschwerden eintreten können.
  • Tägliche Mundhygiene im Urlaub: Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und Mundspülung gehören selbstverständlich ins Reisegepäck. Hat das Leitungswasser keine Trinkwasserqualität, spülen Sie am besten nach dem Zähneputzen mit Trinkwasser nach.
  • Schmerzmittel, z.B. Ibuprofen, können Zahnbeschwerden lindern, vor allem wenn ein Zahnarztbesuch erst wieder in der Heimat möglich ist.
  • Eine Auslandsreiseversicherung sollte insbesondere bei Reisen außerhalb der EU vorhanden sein.

 

Treten im Urlaub akute Zahnschmerzen auf, helfen folgende Maßnahmen:

  • Sonne und Wärme meiden
  • Verzicht auf Kaffee, Alkohol, Tabakkonsum
  • Keine körperliche Anstrengung
  • Kühlende Umschläge
  • Zahnärztliche Praxis aufsuchen. Für eine bessere Verständigung ist es hilfreich, ein Lexikon in der Landessprache mitzuführen, um zahnärztliche Begriffe nachzuschlagen. Laden Sie sich vorher z.B. eine Übersetzungs-App herunter.

 

Wann können Sie Zahnschmerzen im Urlaub selbst behandeln?

  • Leichtes Pochen oder Ziehen: wenn Sie nur geringe Schmerzen haben, können Sie mit Hausmitteln oder Schmerztabletten die Zeit bis zum Zahnarztbesuch Zuhause überbrücken.
  • Leichte Schwellungen werden mit einem kühl-feuchten Lappen, Kühlakkus/-pads oder Eiswürfeln behandelt. Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit der Haut, damit keine Verletzungen durch Erfrierung eintreten.
  • Zahnfleisch: Leichte Zahnfleischentzündungen oder -blutungen können Sie mit Mundspülungen, die den Wirkstoff Chlorhexidin enthalten, in den Griff bekommen.
  • Lockerer Zahnersatz: es handelt sich nicht um einen unmittelbaren Notfall. Sie können lockeren Zahnersatz mit Prothesen-Haftcreme oder mit Zahnpasta notdürftig fixieren. Vorsicht, dass Sie kein Teil verschlucken.

 

Achtung: zögern Sie nicht, in Notfällen eine Zahnarztpraxis oder -klinik aufzusuchen, insbesondere wenn einer der folgenden Fälle eintritt: 

  • Starke oder lang anhaltende Zahnschmerzen
  • Starke Schwellungen
  • Wenn Sie zusätzlich Fieber bekommen
  • Bei starken Blutungen im Mundraum
  • Wenn ein Zahn, z.B. bei einem Unfall, ausgeschlagen wird

 

Sollten Sie eine Zahnarztpraxis oder Klinik im Ausland aufsuchen, ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit Ihrer Krankenkasse hilfreich. Sie kann Ihnen Adressen von passenden Ärzten geben und über Zahlungsmodalitäten / Kostenübernahmen im jeweiligen Land aufklären.

Köln: Standortübergreifendes Teamessen

Bei bestem Kölner Wetter genoss unser Praxisteam gestern nach Feierabend ein leckeres Essen und ein paar erfrischende Drinks am Ring. Für alle Nicht-Kölner: die Kölner „Ringe“ sind eine halbkreisförmige Folge von Straßen mit Boulevardcharakter rund um die Altstadt, die sich am Verlauf der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer orientieren. Dort ist auch unsere Dr. Z Praxis gelegen.

Beim Teamessen konnten wir neue Kollegen begrüßen, unter anderem unsere neue ZMP / DH Ivie Igori, die sich fortan um die Dentalhygiene der Kölner kümmert und unsere Azubine Fatme Hammoud. Jessica Knipprath können wir zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung zur ZFA gratulieren – herzlichen Glückwunsch! Mit dabei waren Kolleginnen von Dr. Z Aachen und Dr. Z Kassel, die uns in den letzten Wochen engagiert in Köln unterstützt haben. Vielen Dank!

Ingolstädter Team feiert Einstand

Nach erfolgreichem Start unserer Kollegen Dr. Harald Henning und Zahnarzt Seyfetin Halil in Ingolstadt ging es letzten Donnerstag mit dem Praxisteam nach Feierabend in den nahe gelegenen Biergarten. Bei schönstem Wetter hießen wir nicht nur die beiden Zahnärzte, sondern auch unsere neue Helferin Maria Heiter willkommen. Brigitte Reibold (unsere neue ZMP) konnte leider nicht dabei sein, ebenso mussten wir auch auf Herrn Dr. Stenger verzichten, da er in Frankfurt für Dr. Z im Einsatz war.

Was für unsere drei Kollegen der Einstand war, hieß für unsere liebe Azubine Katharina Pletanek leider Ausstand. Da sie täglich eine weite Anreise hat, wird sie zukünftig wohnungsnah arbeiten. Wir danken ihr herzlich für ihren tatkräftigen Einsatz in den letzten
drei Jahren.

Bei leckeren Getränken und gutem Essen genossen wir das tolle Wetter und unsere Gespräche bis spät in den Abend hinein. Eine schöne Gelegenheit, sich neben dem beruflichen Miteinander auch privat auszutauschen. Ein sehr schöner Abend!

Dr. Z Regensburg beim Italiener

Gestern Abend verbrachte unser Praxisteam einen wortwörtlich feucht-fröhlichen Abend bei unserem Lieblingsitaliener – und zwar bei 38 Grad. Wir feierten den Einstand unserer lieben Zahnärztin Frau Hinterberger, die schon seit Februar bei uns ist und unserer Praxismitarbeiterin Celina Zankl, die Mitte Mai gestartet hat. Nach dem Abendessen gab es noch einen erfrischenden Nachtisch in der nahen Eisdiele, wo wir uns in geselliger Runde auch mal ganz privat austauschen konnten. Ein toller Abend!

Praxisteam Aachen kreativ in Köln

Wir sind nicht nur bei der Verschönerung Ihrer Zähne nachhaltig kreativ, sondern auch bei der Gestaltung von „echter Kunst“. Schon fast Tradition bei Dr. Z: die Teilnahme unserer Teams bei den lokalen Künstlerevents ArtNight. Diesmal nahm unser Aachener Praxisteam an der ArtNight in Köln statt – und verschönerte die Kölner Skyline in bunt. Gut gelaunt genossen unsere Mitarbeiterinnen den Feierabend und hatten viel Spaß.

Pinsel gegen Bohrer

Dr. Z Regensburg ganz kreativ! Am 19. Juni nahm unser gesamtes Praxisteam rund um Zahnarzt Herr Halil und den Zahnärztinnen Frau Homann und Frau Hinterberger an der ArtNight in Regensburg teil. Ein ganz toller Abend!

Bei der innovativen Veranstaltungsreihe ArtNight werden die Gäste kreativ: unter professioneller Anleitung eines lokalen Künstlers gestalten sie ihr Bild nach dem Motto des Abends. Diesmal: „ArtNight Glitzer“ – was frei interpretierbar ist, wie man an den tollen Ergebnissen sieht.

Wir hatten viel Spaß und konnten uns künstlerisch so richtig austoben. Während der Veranstaltungen gab es Snacks und Getränke, danach besuchten wir gemeinsam unsere Lieblingspizzeria. Ein rundum schöner Abend!

Zahnwechsel beim Elefanten

Die meisten Säugetiere müssen in ihrem Leben mit zwei Zahngenerationen auskommen: mit den Milchzähnen und den „bleibenden“. Bei uns Menschen folgen in der Regel dann die sogenannten Dritten, also künstlich hergestellte Zähne (Zahnersatz), die wir zum Kauen, Essen und richtigen Sprechen benötigen. In der Tierwelt sind Elefanten am privilegiertesten, denn mit fünf Zahnwechsel bekommen sie sechsmal neue Zähne in ihrem Leben – und sie sind lebenswichtig für sie: ein afrikanischer Elefant zermalmt mit seinen Backenzähnen täglich mehr als 200 Kilo Blätter, Rinde und Gras, um satt zu werden.

Elefanten besitzen zwei Arten von Zähnen: die Stoßzähne sind extrem verlängerte und nach außen verlagerte Schneidezähne des Oberkiefers sowie die Backenzähne. Dazwischen befindet sich ein zahnfreier Bereich (Diastem). Ein Backenzahn kann bis zu fünf Kilo wiegen, und ein Stoßzahn bis zu 345 cm lang sein.

Das erste Zahnset hält beim Elefanten etwa drei Jahre, die späteren werden mehr als zehn Jahre lang benutzt. So kommt es, dass Elefanten eine Lebenserwartung von bis zu 70 Jahren haben. Wenn die letzten seiner 24 Backenzähne verschlissen sind, verhungert der Elefant in der freien Wildbahn – und stirbt.

 

 

Fotos: Aufgenommen 2018 im Addo Elephant Park (Südafrika): zu sehen sind die Stoßzähne aus Elfenbein, die der Elefant nicht für das Kauen nutzt, sondern als Waffe oder um zu imponieren.

Berlin: Verstärkung für unser Praxisteam

Herzlich willkommen! Unser Praxisteam freut sich über gleich zwei neue Kolleginnen:
Sophie Glaser (ZMV / Praxismanagerin) und Rabia Alptekin (ZFA) verstärken seit Juni unsere Praxis in Berlin.

Das musste gefeiert werden und zwar im indischen Stammrestaurant: Bei leckerem Essen und ein paar erfrischenden Getränken konnten wir gemeinsam auf die Zukunft anstoßen. Es wurde viel gelacht und alle konnten sich in lockerer Runde kennenlernen. Auf eine gute Zusammenarbeit!

Essen hat gefeiert!

Letzten Mittwoch hat in unserer Praxis Am Porscheplatz der Begrüßungsempfang für unsere neue Kollegin Frau Dr. Rietschel stattgefunden. Es war ein toller Nachmittag mit Drinks, Fingerfood, einer Tombola – und einer herzlichen Begrüßungsrede von Frau Dr. Rietschel persönlich. Vielen Dank an das Praxisteam für die super Vorbereitung – und natürlich an alle Patienten, die gekommen sind. Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Dr. Z Team

 

Was ist Bruxismus?

Was ist Bruxismus?
Bruxismus, auch Zähneknirschen genannt, ist das wiederholte unbewusste Aufeinanderpressen oder Reiben der Ober- und Unterkieferzähne. Es findet meistens nachts statt (Schlafbruxismus) oder auch am Tag (Wachbruxismus). Dabei kann ein bis zu 10-fach höherer Druck als der normale Kaudruck entstehen.

Wer ist betroffen?
Rund 60% aller Menschen in Deutschland durchleben Phasen, in denen sie im Schlaf mit Hochdruck mit den Zähnen knirschen. Laut Bundeszahnärztekammer sind am häufigsten Frauen zwischen 30 und 45 Jahren davon betroffen. Das Tückische: es wird meist nur vom Partner oder vom Zahnarzt bemerkt.

Was löst Bruxismus aus?
Als Hauptursache für das Zähneknirschen wird emotionaler Stress gesehen; nachts wird buchstäblich „auf Problemen herumkaut“ und dabei mit den Zähnen geknirscht.
Es kann auch andere Gründe geben, z.B. legen Kieferorthopäden anatomische Probleme zugrunde. Knirschen könne entstehen, wenn der Patient den Impuls erhält, eine fehlerhafte Kieferhaltung zu korrigieren und die Zahnoberflächen entsprechend „abzuschleifen“.
Auch tiefere Haltungsschäden in Wirbelsäule oder Becken werden als Ursache gesehen, die Verspannungen im Hals-Kieferbereich und somit auch das Zähneknirschen verursachen.

Was sind die Folgen?
Etwa 15% der Betroffenen erleiden medizinische Folgeerscheinungen wie:

• Verluste, Risse oder Frakturen in der Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz) -> Karies droht
• Entzündungen an Zahnhälsen und Zahnfleisch
• Schäden am Zahnersatz, z.B. an Kronen und Brücken, veränderte Bisslage
• Muskelverspannungen und Schmerzen im Schulter-, Nacken und Kopfbereich sowie an der Kaumuskulatur
• Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD): Schädigung des Kiefergelenks -> Funktionseinschränkungen der Kieferbewegung, Kiefergeräusche, Ohrenschmerzen
• Kopfschmerzen bis hin zu Migräne

Was tun bei Bruxismus?
Lassen Sie sich umgehend zahnärztlich untersuchen, denn nur der Zahnarzt erkennt Abriebspuren, Risse im Zahnschmelz oder Verletzungen in der Mundschleimhaut und kann schützende und lindernde Maßnahmen einleiten. Dazu gehört zum Beispiel die Verordnung von Zahnschienen.

• Eine Kunststoff-Aufbissschiene (sog. Knirscherschiene) wird nachts getragen und verhindert die weiteren Abnutzungsfolgen der Zahnoberflächen. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.
• Eine Okklusionsschiene stabilisiert darüber hinaus auch die sog. „Okklusion“, also die Kontaktstelle zwischen den Zähnen beider Kiefer und beugt Belastungserkrankungen im Kiefer vor.

Anmerkung: Grundsätzlich sollte jede Therapie auf die Ursachen abgestellt sein. Aufbissschienen behandeln die Wirkung, nicht aber die Ursache. Stressabbauende und -bewältigende Verfahren sind hier von besonderer Bedeutung.

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